Bergsonnenbrille
Im Gebirge verhält sich das Licht anders als im Flachland. Die Reflexion auf hellem Fels, Schnee oder einem Firnfeld im Hochsommer vervielfacht die UV-Belastung – weit über das hinaus, was das Auge ohne geeigneten Schutz bequem verträgt. Die Lagoped-Bergsonnenbrillen wurden speziell für diesen Einsatz entwickelt, in Frankreich gefertigt und montiert, mit Fassungen aus recyceltem Kunststoff aus industriellen Produktionsresten und upgecycelten Polycarbonatgläsern.
Drei Modelle für drei Belastungsstufen
Die Produktreihe umfasst drei Sonnenbrillen, die jeweils für eine unterschiedliche Lichtintensität geeignet sind. Die LAGOPEYE CAT3 ist für den üblichen Einsatz im Gebirge ausgelegt: Wandern, Klettern und Tagestouren, bei denen die Helligkeit stark, aber nicht extrem ist. Die LAGOPEYE CAT3POLA verfügt zusätzlich über eine polarisierende Beschichtung, die horizontale Reflexionen deutlich reduziert – ein echter Komfortgewinn am Ufer eines Bergsees oder auf einem Firnfeld, das das Licht reflektiert. Die LAGOPEYE CAT4 mit ihren Gläsern der Kategorie 4 ist für die intensivsten Bedingungen vorgesehen: Hochgebirge, Gletscher und Skitouren bei voller Sonne – überall dort, wo Kategorie 3 nicht mehr ausreicht, um das Auge vor der von Schnee reflektierten Strahlung zu schützen.
Geprüfte französische Herstellung – vom recycelten Kunststoff bis zur Endmontage
Alle drei LAGOPEYE-Modelle werden in Frankreich gefertigt und montiert. Das ist eine Besonderheit dieser Accessoire-Reihe im Vergleich zum übrigen Lagoped-Sortiment, dessen Herstellung auf mehrere Länder der Europäischen Union verteilt ist. Die Fassungen werden aus recyceltem Kunststoff aus industriellen Produktionsresten gefertigt und durchgefärbt statt oberflächengefärbt. Dadurch sind sie im Laufe der Zeit widerstandsfähiger gegenüber UV-Strahlung und Abrieb. Die Gläser aus upgecyceltem Polycarbonat, das aus französischen Produktionsresten gewonnen wird, bieten eine klare Sicht ohne Farbverfälschungen – ein Aspekt, der bei Sonnenbrillen im unteren Preissegment häufig vernachlässigt wird.
Die schraubenlose Konstruktion ist eine weitere technische Besonderheit der Reihe: Sie verlängert die Lebensdauer der Fassung und erleichtert das Recycling am Ende ihrer Nutzungsdauer. Der bei allen drei Modellen vorhandene abnehmbare Seitenschutz bietet zusätzlichen seitlichen Schutz, sobald die Lichtintensität dies erfordert, ist im Alltag jedoch nicht zwingend notwendig.
UV-Schutz, abgestimmt auf die tatsächliche Intensität im Gelände
Alle LAGOPEYE-Gläser filtern die UV-Strahlung in allen drei Bereichen – UVA, UVB und UVC –, unabhängig von der gewählten Kategorie. Der Unterschied zwischen den Modellen liegt daher nicht im UV-Schutz selbst, sondern in der Menge des gefilterten sichtbaren Lichts und im Sehkomfort unter bestimmten Bedingungen. Wer zwischen bewaldeten Wegen und freien Graten wechselt, findet in der CAT3 einen vielseitigen Kompromiss. Ein Alpinist auf einem Gletscher benötigt dagegen die CAT4, um Blendung und durch längere Exposition verursachte Augenermüdung zu vermeiden.
Sonnenschutz im Gebirge ergänzen
Sonnenbrillen schützen nur einen Teil des in großer Höhe der Sonne ausgesetzten Gesichts. Für umfassenden Schutz finden Sie hier die Kleidung aus UPF-50+-zertifizierten Materialien, die den restlichen Körper vor UV-Strahlung schützt, sowie das gesamte Wandersortiment, um eine Bergtour von Kopf bis Fuß auszustatten.
Häufige Fragen zu Bergsonnenbrillen
Welche Brillenkategorie sollte man für das Gebirge wählen?
Die Wahl hängt von der Lichtintensität im Gelände ab. Kategorie 3 eignet sich für die meisten Unternehmungen im Gebirge – zum Wandern, Klettern und für Touren in gemäßigten Höhenlagen – und filtert ausreichend sichtbares Licht für einen vielseitigen Einsatz. Kategorie 4 wird oberhalb von 3.000 Metern oder auf Gletschern notwendig, wenn die Reflexion auf Schnee und Eis die vom Auge wahrgenommene Lichtintensität vervielfacht. Die LAGOPEYE CAT3 und CAT4 decken diese beiden Anforderungen ab. Sie werden in Frankreich mit upgecycelten Polycarbonatgläsern gefertigt, die vor UVA-, UVB- und UVC-Strahlung schützen.
Braucht man im Hochgebirge polarisierte Brillen?
Polarisierung wird im Hochgebirge nicht grundsätzlich empfohlen: Sie reduziert horizontale Reflexionen auf Wasser oder nassen Oberflächen wirksam, kann jedoch bestimmte wichtige Kontraste verdecken, die dabei helfen, eine Eisfläche oder eine brüchige Stelle auf einem Gletscher zu erkennen. Für einen vielseitigen Einsatz mit Touren an Bergseen oder auf Firnfeldern bietet die LAGOPEYE CAT3POLA echten Sehkomfort. Bei einem ausschließlich auf das Hochgebirge ausgerichteten Einsatz, bei dem die präzise Beurteilung des Geländes Vorrang hat, ist ein nicht polarisiertes Modell wie die LAGOPEYE CAT4 oft die bessere Wahl.
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